Intervju koji sam dao Falteru objavljen u prepričanoj formi kao portret, plus prikaz romana Von der Una u lajpciškim novinama.
“Während des Krieges ging Faruk Šehić manchmal auf einen Hügel. Er wollte wissen, welche Farbe der Fluss Una hatte. Im Winter etwa, wenn alles rundherum grau geworden war, strahlte der Fluss blau. „Der Krieg hat alles verändert. Nur den Fluss nicht“, sagt Šehić. „Die Una ließ mich hoffen, dass wir eines Tages wieder in unsere Stadt zurückkehren können.“ Nach Bosanska Krupa im Nordwesten von Bosnien und Herzegowina. Die Una fließt durch die Stadt.” Link za cijeli tekst (dostupan samo pretplatnicima) u Falteru.
“Den er im Grunde gleich im ersten Satz erwähnt, mit dem er in seinen Roman einsteigt. Der auf keinen Fall ein Bildungsroman werden sollte: „Ich, das bin manchmal nicht ich; ich, das ist Gargano. Dieser andere ist das wahre Ich. Der aus dem Schatten. Der aus dem Wasser. Blond, zerbrechlich, schwächlich. Frag mich nicht, wer ich bin, denn das macht mir Angst.
Aber letztlich fragt er sich das doch. In Bildern, Erinnerungen, manchmal Träumen. Als hätte er ganze Teile seines Lebens unter der Hypnose des indischen Magiers aus dem Zirkus erlebt. Als wäre das einem Anderen passiert. Im Grunde brachte es Saša Stanišić schon auf den Punkt, als er zu diesem Buch feststellte, dass es ein Buch über das Überleben ist. So wie es 15 Jahre nach dem Krieg erzählbar war.” Link za cijeli tekst kritike u Leipziger Zeitungu.